Traumsession mit Herbstgranate 25+

Kaum am Wasser angekommen beschäftigten wir uns mit der Spotsuche. Ich fand eine Kante mit kiesigem Untergrund auf 4,5m Wassertiefe - aussen rum sehr viel Kraut und Schlamm. In meinem Kopf spielten sich sehr viele Gedanken ab: vielleicht sollte ich einen tieferen Platz wählen, da die Temperaturen sehr gefallen waren die letzten Tage. Die Wassertemperatur war aber noch konstant auf 15 Grad. Die Windrichtung war auch noch perfekt und die ganzen Wellen des Wassers kamen genau auf meinen Spot zu. Was ich für einen Köder auf diesen Spot ablegen werde, war für mich von Anfang an klar: auf diesen Platz kommt der Ciric Milk von www.bait-fabrik.de, da der mir schon einige schöne Fische beschert hat und er eine perfekte Instantwirkung hat. Ich suchte mir dann für meine zweite Rute noch einen Platz, der etwas tiefer war, aber dafür der Untergrund nicht hart, sondern mehr schlammig. Zum Glück fand ich eine krautfreie Stelle. Als wir gerade damit fertig waren, unser Lager für die nächsten paar Nächte -bestehend aus Zelt und einem kleinen Brolly - aufzubauen und mit dem Kochen beginnen wollten, pfiff auch schon der erste Delkim: die Rute auf dem kiesigen Untergrund auf 4,5 m lief ab. Der erste schöne Schuppi kam auf einen kurzen Landgang vorbei. Die Rute wurde neu platziert und der gleiche Boilie nachgefüttert und an das Haar montiert. Es dauerte keine 45 min und die Rute ging erneut ab, es war wieder ein schöner Schuppi mit ein paar Kilos mehr wie der erste. Für mich begann die Session perfekt: ich hatte 2 Fische vor der ersten Nacht, das ist mir im gesamten Jahr 2016 noch nicht passiert. Ich war mega happy und es setzte langsam die Dämmerung ein, plötzlich lief wieder die Rute auf 4,5m Wassertiefe ab. Ich dachte anfangs, es wäre ein kleinerer Karpfen und wollte ihn vom Land aus drillen, da aber der Spot einige Meter entfernt war, überredete mich Wagner Patrick, ihn vom Boot aus zu drillen und wir stiegen beide ins Boot. Ich pumpte mich immer weiter Richtung Fisch und Patrick fuhr leicht mit dem Boot entgegen, da in diesem See sehr viel Kraut, teilweise bis unter die Wasseroberfläche ist. Er blieb lang am Boden und es dauerte gefühlt einige Minuten, bis er sich mal blicken ließ vor unserem Boot. Als wir ihn das erste Mal sahen, wurde uns bewusst, es ist auf alle Fälle mein PB und er war sehr stark, da er noch einige Fluchtversuche startete und mir einen Hammerdrill bescherte. Patrick konnte ihn dann keschern und wir fuhren zum Land zurück. Nach dem Wiegen war ich einfach nur sprachlos und ich wusste, ich werde vielleicht nie wieder so eine Granate fangen. Wir machten noch schnell ein paar Fotos an Land, bevor ich dann mit dem Fisch ins Wasser ging und ihn wieder in seine Feiheit entließ. Es war sehr kalt im Wasser, aber ich sagte immer, für einen Ausnahmefisch würde ich ins ins Wasser gehen, egal wie kalt es ist! Auch Patrick konnte dann vor der ersten Nacht noch einen schönen Spiegler fangen. Wir konnten quasi beruhigt in die erste Nacht gehen. Am zweiten Tag konnte Patrick noch 2 Fische auf der Haben-Seite verbuchen und ich nochmal einen schönen Schuppi. Ab dem Zeitpunkt, an dem es aber nochmal kälter wurde und der Luftdruck sich stark veränderte, ging leider absolut nichts mehr. Auch der Wind hatte sich dann gedreht und verbrachte uns noch ruhige Nächte.

Ein großes Dankeschön geht an einen meiner besten Freunde Wagner Patrick, dass er mit mir in diesem  Jahr so viele Nächte am Wasser und in der schönen Natur verbracht hat.

Und an Thomas Roll von www.bait-fabrik für die ausgezeichnete Arbeit, die er in seine Produkte steckt.

 

 

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